
MRT-gesteuerte Infiltrationen in Rietberg
Wenn Rückenschmerzen oder ins Bein ausstrahlende Schmerzen trotz Bewegung und Physiotherapie nicht nachlassen, kann eine gezielte Spritze entlasten. Wir bringen das Medikament in Rietberg im offenen MRT ohne Röntgenstrahlung genau dorthin, wo der Schmerz entsteht – an die gereizte Nervenwurzel, die kleinen Wirbelgelenke oder das Kreuz-Darmbein-Gelenk.
Ohne Röntgenstrahlung
Offene Bauweise
Untersuchung und Behandlung aus einer Hand
Rückenschmerzen oder Schmerzen, die ins Bein ausstrahlen, können den Alltag stark einschränken – beim Gehen, Sitzen, Schlafen oder bei der Arbeit. Wenn Bewegung, Physiotherapie und Medikamente nicht ausreichend helfen, kann eine gezielte Infiltration die Entlastung bringen, mit der Bewegung wieder möglich wird. In unserer Praxis führen wir diese Behandlung direkt im offenen MRT durch: Wir sehen die Zielstruktur im Bild und bringen das Medikament genau dorthin, wo der Schmerz entsteht.
Untersuchen. Befunden. Planen. Bewegen.
Vor jeder Infiltration steht die Untersuchung. Wir hören Ihnen zu, untersuchen Sie und sehen uns vorhandene Aufnahmen an – oder erstellen sie direkt bei uns im offenen MRT. So erkennen wir, welche Struktur Ihre Beschwerden auslöst, und setzen gezielt dort an. Die Infiltration verschafft Luft. Mit Physiotherapie und Training bauen wir anschließend Ihre Belastbarkeit wieder auf.
Was die MRT-Steuerung besonders macht
Ohne Röntgenstrahlung.
Das MRT arbeitet mit Magnetfeldern statt mit Röntgenstrahlen. Das ist ein Vorteil, wenn Sie Strahlung vermeiden möchten oder eine Behandlung wiederholt werden soll.
Die Zielstruktur im Blick.
Nervenwurzeln, Bandscheiben und Gelenke sind im MRT gut zu erkennen – in mehreren Ebenen. So kontrollieren wir die Lage der Nadel während der Behandlung räumlich.
Offen und ruhig.
Unser offenes MRT umschließt Sie nicht vollständig. Viele Patienten empfinden das als deutlich entspannter – auch während der Behandlung.
Alles an einem Ort.
Untersuchung, Bildgebung, Behandlung und Nachsorge finden bei uns in der Praxis statt.
Welche Behandlungen wir durchführen
Behandlung an der Nervenwurzel
Wenn eine gereizte Nervenwurzel Schmerzen ins Bein schickt – etwa durch einen Bandscheibenvorfall oder Engstellen an der Wirbelsäule –, bringen wir ein entzündungshemmendes und schmerzlinderndes Medikament im offenen MRT gezielt in ihre Nähe (periradikuläre Therapie, PRT). So kann die Reizung abklingen und der Schmerz spürbar nachlassen.
Behandlung an den Gelenken (Facetten- und ISG-Infiltration)
Verschleiß oder Reizung der kleinen Wirbelgelenke, der Facettengelenke, verursacht oft tiefsitzende Rückenschmerzen. Sie verstärken sich beim Zurückbeugen, Drehen oder längeren Stehen. Ähnliche Beschwerden tief im unteren Rücken und im Gesäß können vom Kreuz-Darmbein-Gelenk ausgehen, dem Iliosakralgelenk (ISG). Eine gezielte Infiltration kann die Reizung beruhigen und Ihnen wieder mehr Bewegungsfreiheit geben. Beide Gelenke können wir bei Bedarf in derselben Sitzung behandeln.
Ob eine dieser Behandlungen für Sie infrage kommt, klären wir nach Untersuchung und Bildgebung.
So läuft die Behandlung ab
Untersuchung und Bilder.
Wir untersuchen Sie und sehen uns vorhandene Aufnahmen an. Fehlt ein aktuelles MRT, erstellen wir es bei uns.
Aufklärung.
Wir besprechen Behandlung, Ablauf und mögliche Risiken ausführlich – möglichst am Vortag, bei akuten Beschwerden auch am selben Tag.
Die Behandlung.
Die Infiltration selbst dauert nur wenige Minuten. Weil wir die Lage der Nadel mehrfach im MRT kontrollieren, sollten Sie mit Lagerung insgesamt mit etwa 30 Minuten rechnen.
Danach.
Danach bleiben Sie noch etwa 30 Minuten bei uns. In dieser Zeit kontrollieren wir Kraft und Gefühl in den Beinen. Bitte fahren Sie am Behandlungstag nicht selbst Auto. Wie es weitergeht – Physiotherapie, Training oder eine weitere Sitzung – besprechen wir im Verlauf.
Weiterbehandlung
Funktionelle Faktoren im Blick. Rückenbeschwerden hängen oft auch mit Haltung, Beweglichkeit und Muskelspannung zusammen. Diese Faktoren beziehen wir in die weitere Behandlung mit ein.
Training als nächster Schritt. Wenn der Schmerz nachgelassen hat, ist das der beste Zeitpunkt, den Rücken stark zu machen.
Vor der Behandlung
Bitte informieren Sie uns vorab, wenn Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen oder eine Gerinnungsstörung haben, wenn Allergien bekannt sind, wenn Sie Fieber oder eine akute Infektion haben, wenn Sie schwanger sind oder sein könnten und wenn Sie Diabetes haben. Außerdem benötigen wir die üblichen Angaben für eine MRT-Untersuchung, etwa zu Herzschrittmachern, Implantaten oder Metallsplittern. Bitte setzen Sie Medikamente nicht eigenständig ab – das besprechen wir individuell mit Ihnen.
Der erste Schritt: Untersuchung und Klärung.
In der orthopädischen Untersuchung klären wir, woher Ihre Beschwerden kommen und ob eine gezielte Infiltration für Sie sinnvoll ist.
Die MRT-gesteuerte Infiltration ist eine Privat- und Selbstzahlerleistung. Ob und in welchem Umfang Kosten entstehen, klären wir vorab mit Ihnen.
Häufige Fragen zur MRT-gesteuerten Infiltration
Tut die Behandlung weh?
Die meisten Patienten empfinden die Behandlung als kaum schmerzhaft. Spürbar ist vor allem der kurze Pieks bei der örtlichen Betäubung der Haut. Beim Einbringen des Medikaments ist kurz ein Druckgefühl möglich.
Welche Medikamente werden verwendet?
Meist ein örtliches Betäubungsmittel, je nach Zielstruktur und Befund kombiniert mit einem entzündungshemmenden Kortisonpräparat. Was bei Ihnen zum Einsatz kommt, besprechen wir in der Aufklärung.
Wann spüre ich eine Wirkung?
Das Betäubungsmittel wirkt oft schon kurz nach der Behandlung, das entzündungshemmende Medikament meist im Laufe der folgenden Tage.
Wie oft wird behandelt?
Manchmal reicht eine Behandlung, manchmal sind mehrere Sitzungen im Abstand sinnvoll. Das entscheiden wir anhand Ihres Verlaufs.
MRT oder Röntgenkontrolle – was ist für mich richtig?
Wir bieten beide Verfahren an. Welche Form der Bildsteuerung in Ihrer Situation am besten passt, besprechen wir nach der Untersuchung.